Terceira – Azoren

26.07.2019 bis 03.08.2019

Terceira heißt die Dritte, weil sie als 3. Insel der Azoren entdeckt wurde. Für uns ist sie die vierte von den insgesamt 9 bewohnten Inseln der Azoren.

Der Hafenmeister war wieder gut informiert uns so konnten wir an einem von Schwell verschonten Liegeplatz festmachen. Die Hauptstadt, Angra do Heroísmo, ist sehr lebhaft, touristisch und hatte als erste Stadt der Azoren das Stadtrecht bekommen. Wohl auch deshalb ist die Stadt seit 1983 Weltkulturerbe. Auch hier finden wir wieder die wunderbare portugiesische Kaffeekultur vor und die netten Kneipen in den engen, mit Kopfsteinpflaster belegten Gassen. Viele kleine bunt angemalte Kapellen und Häuser gibt es zu entdecken. Die Berufsgruppe der Maler und Anstreicher wird auf den Azoren garantiert nicht arbeitslos.

Mit dem Bus fuhren wir nach Praia da Vitória, eine weitere Hafenstadt. Dort ging es etwas beschaulicher zu und der Ort gefiel mir mit seinem ruhigem Flair wesentlich besser. Ich versuchte Ralph zu überreden uns nach Praia zu verlegen, aber er war wohl zu faul für die vielen Manöver an einem Tag. Dann halt nächstes Mal. 🙂

Um den Rest der Insel zu entdecken nahmen wir aber dann einen Leihwagen. Für 34€ am Tag war das auch akzeptabel und so konnten wir bequem das Landesinnere mit zwei berühmten Höhlen erkunden. Eine der Höhlen ist die „Algar do Carvao“ und man gelangt durch einen Vulkanschlot in die riesige Höhle. Die zweite Höhle ist die „Gruta do Natal“. Man durchkriecht hier einen Lavakanal und folgt den verschiedenen Lavaflüssen.  Alles ganz nett und informativ gemacht und  pro Person hat der Spaß 12€ für beide Höhlen gekostet. Ralph ist der Meinung dass es schönere Höhlen gibt. 🙁 Abseits der größeren Orte befinden sich wunderschöne Wälder und die von uns geliebten Hortensien an den Straßenrändern. Auf den Straßen kann es schon mal passieren, dass man durch ein paar Kühe ausgebremst wird. 🙂

Nach einer Woche auf Terceira ergab sich für uns ein Wetterfenster um zum europäischen Festland Richtung Spanien zu segeln. So mussten wir schweren Herzens Abschied von den Azoren nehmen. Es gefiel uns ausgesprochen gut hier und wir waren nicht zum letzten Mal da.

Den nächsten Eintrag gibt es dann aus Galizien…

den ersten Spaziergang unternehmen wir am Hausberg von Angra, dem Monte de Brazil

hier hat jemand mitten im Nirgendwo ein paar kleine Häuschen für Katzen gebaut – 🙂

 

wir treiben etwas Sport

Praja de Victoria

Angra do Heroismo

Vasco da Gama war auch schon hier

bei dieser Kirche stürzten im Jahr 1982 die beiden Glockentürme als Folge des schweren Erdbebens von 1980 ein

die Kirche im ehemaligen Kloster und heutigen Stadtmuseum von innen

der Stadtpark von Angra

die Tradition des Stierkampfes wird auf den Azoren noch heute gepflegt

Verkehrshindernisse 🙂

der Volkanschlot von unten

dunkel, kalt, feucht – und doch beeindruckend ; die Höhle Algar do Carvao

 

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