{"id":38,"date":"2015-01-02T16:10:38","date_gmt":"2015-01-02T15:10:38","guid":{"rendered":"http:\/\/sy-mora.de\/?p=38"},"modified":"2015-01-03T01:32:22","modified_gmt":"2015-01-03T00:32:22","slug":"test-2013","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/sy-mora.de\/?p=38","title":{"rendered":"\u00dcberf\u00fchrung nach Fehmarn"},"content":{"rendered":"<p>Samstag 27.04.2013<\/p>\n<p>Bruinisse bis Roompot Marina\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 Distanz 20 sm<\/p>\n<p>Am Samstag d. 27.04.2013 um 11:15 Uhr ging die\u00a0 Reise im Grevelinger Meer\u00a0 los. Joeri, der Chef von\u00a0<a href=\"http:\/\/www.houseofyachts.nl\" target=\"_blank\">House of Yachts<\/a>, winkte uns von der Terrasse des B\u00fcros noch einmal zu doch wir waren in Gedanken schon fast in der Schleuse zur Osterschelde. Die Schleusung\u00a0 verlief ohne Probleme und ab sofort hatten wir mit Str\u00f6mung und Gezeiten zu planen.\u00a0Bis zur Zeelandbr\u00fccke fuhren wir unter Motor, konnten die Br\u00fccke nach 30 min Wartezeit passieren und setzten danach zum ersten mal die Segel. An den Wochenenden zuvor sind wir nicht zum Segeln gekommen da wir zuerst ein paar Man\u00f6ver unter\u00a0Motor \u00fcben wollten. Aber jetzt standen die Segel und unser\u00a0n\u00e4chstes Ziel war die Roompot Marina. Gegen 16:00 Uhr lagen wir bei 20 kn aus NW am Au\u00dfensteg l\u00e4ngsseits.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-94\" src=\"https:\/\/sy-mora.de\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/DSC06456-1024x768.jpg\" alt=\"DSC06456\" width=\"625\" height=\"469\" srcset=\"https:\/\/sy-mora.de\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/DSC06456-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/sy-mora.de\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/DSC06456-300x225.jpg 300w, https:\/\/sy-mora.de\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/DSC06456-624x468.jpg 624w\" sizes=\"auto, (max-width: 625px) 100vw, 625px\" \/><\/p>\n<p>Sonntag 28.04.2013<\/p>\n<p>Roompot Marina bis Scheveningen\u00a0 \u00a0 Distanz 49,7 sm<\/p>\n<p>P\u00fcnktlich um 6:00 Uhr ging der Wecker. Das ist nicht wirklich unsere Zeit aber wir wollten die Str\u00f6mung entlang der K\u00fcste nach Norden nicht gleich zu Beginn gegenan haben. Nach dem Fr\u00fchst\u00fcck ging es unter Motor zur Roompot Schleuse. Diese trennt die Osterschelde von der Nordsee. Um 8:30 Uhr \u00f6ffnete sich das Schleusentor und wir suchten uns den Weg zwischen den Tonnen. Bei sonnigem Wetter ohne Wind erreichten wir ca. 15:00 Uhr die Zufahrt nach Rotterdam. Kurz vor dem Queren des Fahrwassers erkundigten wir uns via VHF auf Kanal 11 bei der Verkehrszentrale nach freier Fahrt. Es war nicht viel Verkehr und wir konnten die Zufahrt ohne Wartezeit passieren. Um 17:00 Uhr sind wir bei 3 kn Str\u00f6mung quer zur Einfahrt in den Vorhafen von Scheveningen eingelaufen. Um 17:30 Uhr lagen wir im s\u00fcdlichen Teil der Marina im 2. Hafen direkt vor den Duschen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-95\" src=\"https:\/\/sy-mora.de\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/DSC06468-1024x768.jpg\" alt=\"DSC06468\" width=\"625\" height=\"469\" srcset=\"https:\/\/sy-mora.de\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/DSC06468-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/sy-mora.de\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/DSC06468-300x225.jpg 300w, https:\/\/sy-mora.de\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/DSC06468-624x468.jpg 624w\" sizes=\"auto, (max-width: 625px) 100vw, 625px\" \/><\/p>\n<p>Montag 29.04.2013<\/p>\n<p>Scheveningen bis Den Helder\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 Distanz 60,1 sm<\/p>\n<p>30 Minuten nach dem Ablegen um 7:30 Uhr konnten wir bei 20 kn Wind aus SW das Vorsegel setzen. Mit fast 6 Knoten Fahrt ging es gut voran. In der H\u00f6he von Ijmuiden lies der Wind etwas nach und drehte nach Osten. Wir setzten zus\u00e4tzlich das Gro\u00dfsegel und weiter ging die Reise. MORA lies sich bei diesen Bedingungen super steuern und es machte einen riesigen Spass an der Holl\u00e4ndischen K\u00fcste entlang zu segeln. Gegen 17:30 starteten wir den Motor und suchten die Einfahrt zum K\u00f6niglichem Marine Yachtclub Den Helder. Die Einfahrt ist nur wenige Meter breit und so war es am Ende des Tages noch einmal richtig spannend. Um 18:45 Uhr lagen wir am Steg nachdem uns ein einheimischer Segler beim Annehmen der Leinen behilflich war.<\/p>\n<p>Kommentar der Crew zum Anlegeman\u00f6ver:<\/p>\n<p>Geht so &#8230;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-96\" src=\"https:\/\/sy-mora.de\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/DSC06474-1024x768.jpg\" alt=\"DSC06474\" width=\"625\" height=\"469\" srcset=\"https:\/\/sy-mora.de\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/DSC06474-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/sy-mora.de\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/DSC06474-300x225.jpg 300w, https:\/\/sy-mora.de\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/DSC06474-624x468.jpg 624w\" sizes=\"auto, (max-width: 625px) 100vw, 625px\" \/><\/p>\n<p>Dienstag 30.04.2013<\/p>\n<p>Den Helder bis Vlieland\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 Distanz 44,8 sm<\/p>\n<p>Nachdem wir uns kurz vor der Abfahrt bei der Hafenmeisterin \u00fcber die Str\u00f6mungen im Molengat informiert hatten hie\u00df es um 10:15 Uhr Leinen los.\u00a0Nach einer Stunde Fahrt unter Motor erreichten wir die Meerenge zwischen Texel und der Sandbank Noorderhaaks. Ganz kurz vor Abfahrt hatten wir noch in der Yacht gelesen dass in diesem Fr\u00fchjahr die Betonung im Molengat ver\u00e4ndert wurde. Wir hatten die Str\u00f6mung genau gegenan und fuhren sehr konzentriert jede einzelne Tonne ab. Hier kann ein Fehler das Ende der Reise bedeuten da es neben dem Fahrwasser nur 0,5 m tief ist und zudem eine sehr unangenehme Welle entstehen kann. Um 12:10 Uhr hatten wir die Enge passiert und die Fahrt ging an Texel vorbei in Richtung Vlieland. Wir setzen die Segel aber leider war nun Wind und Str\u00f6mung genau gegenan und wir mussten die Strecke unter Motor zur\u00fccklegen um nicht zu sp\u00e4t an der Einfahrt zum Hafen zu sein. Diese Einfahrt sollte man bei Hoch- oder Niedrigwasser passieren weil zu anderen Zeiten der Strom mit bis zu 4 kn im Winkel von 90 \u00b0 zur Fahrtrichtung l\u00e4uft. Mittlerweile war es schon 19:20 Uhr bis wir am Steg festmachen konnten. Im Hafen war sehr viel Betrieb und die anderen Yachten waren festlich geschm\u00fcckt. Es war ja schliesslich der letzte K\u00f6niginnen Tag. Ab sofort werden die Nachbarn den Tag wohl K\u00f6nig Tag nennen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-88\" src=\"https:\/\/sy-mora.de\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/DSC06481-1024x768.jpg\" alt=\"DSC06481\" width=\"625\" height=\"469\" srcset=\"https:\/\/sy-mora.de\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/DSC06481-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/sy-mora.de\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/DSC06481-300x225.jpg 300w, https:\/\/sy-mora.de\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/DSC06481-624x468.jpg 624w\" sizes=\"auto, (max-width: 625px) 100vw, 625px\" \/><\/p>\n<p>Mittwoch 01.05.2013<\/p>\n<p>Hafen Vlieland<\/p>\n<p>Heute ist Tag der Arbeit und das bedeutet das auch wir den Tag geniessen und uns die sch\u00f6ne Insel zu Fuss anschauen. In Holland sind Ferien und der Hafen ist voller Boote mit Kindern. Diese sind schon auf Sommer programmiert und vertreiben sich die Zeit mit Angeln und Baden&#8230; Wir haben Anfang Mai und das Wasser hat vielleicht 10 Grad. Die spinnen die Kids!<\/p>\n<p>Donnerstag 02.05.2013<\/p>\n<p>Hafen Vlieland<\/p>\n<p>Bei einer Vorhersage von 25 kn aus NO und unserem geplantem Kurs nach NO entschliessen wir uns spontan zu einem weiterem Hafentag.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-89\" src=\"https:\/\/sy-mora.de\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/DSC06491-1024x768.jpg\" alt=\"DSC06491\" width=\"625\" height=\"469\" srcset=\"https:\/\/sy-mora.de\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/DSC06491-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/sy-mora.de\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/DSC06491-300x225.jpg 300w, https:\/\/sy-mora.de\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/DSC06491-624x468.jpg 624w\" sizes=\"auto, (max-width: 625px) 100vw, 625px\" \/><\/p>\n<p>Freitag 03.05.2013<\/p>\n<p>Vlieland bis Borkum \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 Distanz 76,5 sm<\/p>\n<p>Nach zwei entspannten Tagen sind wir wieder zu nachtschlafender Zeit aufgestanden um p\u00fcnktlich 5:45 Uhr abzulegen. Zuerst ging es bei Flaute aus dem Hafen, an der K\u00fcste der Insel in Richtung Westen um nach den vorgelagerten Flachs\u00a0 auf Kurs O-NO abzudrehen. Leider blieb es bei der Flaute und so sind wir an Terschelling, Ameland und Schiermonnikoog entlang unter Motor gefahren. Gegen 12:00 Uhr kippte der Strom und lief mit uns parallel zur K\u00fcste. An steuerbord passierten wir die letzten holl\u00e4ndischen Inseln Rottumerplaat und Rottumeroog und wir befanden uns ab dort wieder in deutschen Gew\u00e4ssern. Die Gastlandflagge konnten wir vorerst im Schiff verstauen. In der Einfahrt zur Emsm\u00fcndung nahm der Schiffsverkehr merklich zu und wir hatten ab sofort nicht nur auf die zahlreichen Tonnen des Fahrwassers sondern auch auf die Berufsschifffahrt zu achten. Um 17:00 Uhr waren wir an der Fischerbalje welche die Zufahrt zum Hafen auf Borkum markiert. Nach weiteren 40\u00a0 Minuten lagen wir fest am Steg. Fast schon zu fest: Beim Anlegen hatte die MORA noch etwas viel Schwung und so ist nun ein brauner Fleck am Steven. Aber zum Gl\u00fcck hat das Holz auf dem GFK keine tiefen Sch\u00e4den hinterlassen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-97\" src=\"https:\/\/sy-mora.de\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/DSC06536-1024x768.jpg\" alt=\"DSC06536\" width=\"625\" height=\"469\" srcset=\"https:\/\/sy-mora.de\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/DSC06536-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/sy-mora.de\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/DSC06536-300x225.jpg 300w, https:\/\/sy-mora.de\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/DSC06536-624x468.jpg 624w\" sizes=\"auto, (max-width: 625px) 100vw, 625px\" \/><\/p>\n<p>Samstag 04.05.2013<\/p>\n<p>Borkum bis Helgoland \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 Distanz 80,7 sm<\/p>\n<p>Sonnenaufgang um 5:50 Uhr, Ablegen um 5:51 Uhr!<\/p>\n<p>F\u00fcr diesen Tag hatten wir uns das Teilst\u00fcck mit der gr\u00f6\u00dften Entfernung vorgenommen. Bei zun\u00e4chst leichtem Wind aus West sind wir an der K\u00fcste von Borkum in Richtung Riffgat motort. Auf diesem St\u00fcck waren schon viele der neu gebauten Windr\u00e4der im gleichnamigen Offshore Windpark \u201e Riffgat\u201c zu erkennen. Hier stehen 30 riesige Windr\u00e4der auf einer Fl\u00e4che von 6 Quadratkilometern. Nach Fertigstellung\u00a0soll der Windpark \u00fcber 100 000 Haushalte mit Strom versorgen. In Anbetracht der gro\u00dfen Konkurrenz versuchen auch wir etwas vom Wind abzubekommen und setzen um 8:30 Uhr Segel. Der Spass h\u00e4lt leider nur bis 10:00 Uhr und von da an l\u00e4uft wieder der Motor. Wir sollten einen Durchschnitt von ca. 5 kn schaffen um im Hellen auf Helgoland anzulegen.\u00a0Nach recht eint\u00f6niger Fahrt entlang der Inseln im Watt queren wir diverse Verkehrstrennungsgebiete. 17:00 Uhr liegt Deutschlands einzige Hochseeinsel voraus. Um 19:30 Uhr liegen wir als 5.Schiff im\u00a0 P\u00e4ckchen. Und das zu Beginn der Saison. Die Schiffe m\u00fcssen im Sommer hier \u00fcbereinander liegen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-90\" src=\"https:\/\/sy-mora.de\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/DSC06553-1024x768.jpg\" alt=\"DSC06553\" width=\"625\" height=\"469\" srcset=\"https:\/\/sy-mora.de\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/DSC06553-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/sy-mora.de\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/DSC06553-300x225.jpg 300w, https:\/\/sy-mora.de\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/DSC06553-624x468.jpg 624w\" sizes=\"auto, (max-width: 625px) 100vw, 625px\" \/><\/p>\n<p>Sonntag 05.05.2013<\/p>\n<p>Helgoland bis Brunsb\u00fcttel \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 Distanz 57,1 sm<\/p>\n<p>Nach dem Aufstehen geht es zum Hafenmeister und zum Wetterdienst. Es ist leichter, umlaufender Wind und Nebel vorhergesagt. Gegen Mittag Aussicht auf Besserung mit dem Nebel. Auf dem R\u00fcckweg noch schnell beim Schiffsausr\u00fcster Br\u00f6tchen und zwei sehr preiswerte Flaschen guten Rum eingekauft. Die hochprozentigen Getr\u00e4nke sind im Vergleich zum Festland etwa 50 % g\u00fcnstiger. Da lohnt sich schon mal die \u00dcberfahrt von Cuxhaven.\u00a0Um 10:30 Uhr legen wir ab und Setzen die Segel. In den n\u00e4chsten drei Stunden geht die Fahrt gem\u00fctlich in Richtung Elbm\u00fcndung an einigen Ankerliegern auf Reede vorbei. Danach schl\u00e4ft der Wind wieder ein und die Sicht verschlechtert sich. Wir starten den Motor. In H\u00f6he Scharh\u00f6rn nimmt die Sicht weiter ab und betr\u00e4gt nur noch maximal 100 Meter, meistens weniger. Bei dem vielem Verkehr in der Elbe ist es jetzt nicht ganz ungef\u00e4hrlich. Wir fahren auf der linken Seite des Fahrwassers au\u00dferhalb der roten Tonnen. Zum Queren um auf die gr\u00fcne, richtige Seite zu kommen ist die Sicht viel zu schlecht. \u00dcber VHF h\u00f6ren wir den Funkverkehr der Revierzentrale Cuxhaven. Einige Schiffe lassen sich per Funk ein Fenster zum Queren der Elbe erteilen. Wir trauen uns nicht nachzufragen weil unser Funkger\u00e4t noch vom Voreigner stammt, wir es bisher nicht umgemeldet haben und bei jedem Funkspruch als erstes das Rufzeichen abgefragt wird. So sind wir praktisch im Blindflug auf der falschen Seite der Autobahn unterwegs. O.K. Im Funk h\u00f6ren wir von einem Schiff das auf dem Radarleitstrahl entgegen kommt. Das sind dann wohl wir. Wenigstens die l\u00fcckenlose \u00dcberwachung funktioniert. Von nun an verlassen wir uns auf unsere elektronische Seekarte im Plotter und fahren jede einzelne Tonne genau ab. Der Schrecken ist gro\u00df wenn wieder so ein riesiges Teil kurz vor dem Bug auftaucht. Als endlich Cuxhaven querab liegt wird die Sicht besser und wir beschliessen die Fahrt noch bis zur Schleuse vom Nord-Ostsee-Kanal fortzusetzen. Um 21:30 Uhr sind wir in der Schleuse und um 21:50 Uhr liegen wir im Yachthafen Brunsb\u00fcttel. Die \u00f6rtliche Hafenkneipe hat leider schon geschlossen und so bleibt es beim Feierabend Bier an Bord.<\/p>\n<p>Das war mal ein spannender Tag!<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-91\" src=\"https:\/\/sy-mora.de\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/DSC06576-1024x768.jpg\" alt=\"DSC06576\" width=\"625\" height=\"469\" srcset=\"https:\/\/sy-mora.de\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/DSC06576-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/sy-mora.de\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/DSC06576-300x225.jpg 300w, https:\/\/sy-mora.de\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/DSC06576-624x468.jpg 624w\" sizes=\"auto, (max-width: 625px) 100vw, 625px\" \/><\/p>\n<p>Montag 06.05.2013<\/p>\n<p>Brunsb\u00fcttel bis Kiel-Stickenh\u00f6rn \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 DIstanz 55,7 sm<\/p>\n<p>Der Tag beginnt mit einem Spaziergang zum B\u00e4cker. Es gibt frisches Brot und belegte Br\u00f6tchen f\u00fcr die 100 km lange Fahrt durch den Nord-Ostsee-Kanal.\u00a0Der Kanal verbindet seit 1895 die Nordsee mit der Ostsee. Zu Beginn ist es noch recht spannend wegen der vielen gro\u00dfen Schiffe welche den Kanal mit uns gemeinsam befahren. Nach geraumer Zeit siegt die lange Weile und wir beginnen uns mit den neuesten Nachrichten der Tageszeitung abzulenken. Das aufregendste an der Kanalfahrt ist immer das Passieren einer Weiche. An diesen Stellen m\u00fcssen die\u00a0 Berufsschiffe wegen den entgegen kommenden Schiffen warten. Dabei halten sie sich nur mit ihren Heck- und Bugstrahlrudern auf der Stelle. Wenn jetzt eine kleine Yacht wie wir an den Riesen vorbei f\u00e4hrt kann es zu einem seitlichem Versatz von einigen Metern kommen. Um 19:00 Uhr machen wir in der Schleuse Kiel-Holtenau fest, zahlen 18 \u20ac Geb\u00fchr f\u00fcr die Kanalnutzung und um 19:20 Uhr sind wir in unserer geliebten Ostsee. Noch schnell die kurze Strecke zum Yachthafen Kiel-Stickenh\u00f6rn motort und der Tag geht bei sch\u00f6nstem Wetter zu Ende. Es war der erste Tag der Reise an dem wir mit T-Shirt und kurzer Hose unterwegs waren.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-92\" src=\"https:\/\/sy-mora.de\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/DSC06584-1024x768.jpg\" alt=\"DSC06584\" width=\"625\" height=\"469\" srcset=\"https:\/\/sy-mora.de\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/DSC06584-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/sy-mora.de\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/DSC06584-300x225.jpg 300w, https:\/\/sy-mora.de\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/DSC06584-624x468.jpg 624w\" sizes=\"auto, (max-width: 625px) 100vw, 625px\" \/><\/p>\n<p>Dienstag 07.05.2013<\/p>\n<p>Kiel-Stickenh\u00f6rn bis Fehmarn \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 Distanz 48,9 sm<\/p>\n<p>6:00 Uhr Duschen im Yachthafen, das tat gut nach der letzten Dusche auf Vlieland! Um 7:15 Uhr sind wir bei sch\u00f6nstem Wetter zur letzen Etappe der \u00dcberf\u00fchrung gestartet. In H\u00f6he des Ehrenmals der Marine in Laboe konnten wir Segel setzen und bei anf\u00e4nglich leichtem, sp\u00e4ter st\u00e4rkerem Wind aus Ost die Strecke nach Fehmarn fast vollst\u00e4ndig unter Segeln zur\u00fccklegen. Das Schie\u00dfgebiet Todendorf erreichten wir gegen 10:30 Uhr und waren verwundert \u00fcber die vielen extra ausgelegten Bojen. Sicher ist Sicher. Gegen 14:30 Uhr konnten wir die Br\u00fccke \u00fcber den Fehmarnsund bereits aus der Ferne erkennen und um 16:30 Uhr haben wir die Segel geborgen um das letze St\u00fcck unter Maschine zu fahren. Nach einem wundersch\u00f6nem Segeltag erreichten wir um 18:00 Uhr den Yachthafen und die erste gro\u00dfe Reise der MORA war zu Ende.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-93\" src=\"https:\/\/sy-mora.de\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/DSC06596-1024x768.jpg\" alt=\"DSC06596\" width=\"625\" height=\"469\" srcset=\"https:\/\/sy-mora.de\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/DSC06596-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/sy-mora.de\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/DSC06596-300x225.jpg 300w, https:\/\/sy-mora.de\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/DSC06596-624x468.jpg 624w\" sizes=\"auto, (max-width: 625px) 100vw, 625px\" \/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Samstag 27.04.2013 Bruinisse bis Roompot Marina\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 Distanz 20 sm Am Samstag d. 27.04.2013 um 11:15 Uhr ging die\u00a0 Reise im Grevelinger Meer\u00a0 los. 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