Archiv des Autors: Moni

zurück zum Festland – Galizien wir kommen

03.08.2019 bis 11.08.2019

Am Samstag, den 3.8. lösten wir die Leinen und die nächsten 860 sm lagen vor uns. Die ersten 3 Tage waren ideal, kaum Welle und der Wind moderat. Der perfekte Beginn. Dann mussten wir uns entscheiden ob wir auf direktem Kurs durch die Flaute Motoren und später auf die Nord Seite eines Tiefdruckgebietes mit 50 + kn Wind geraten oder ob wir uns auf der Südseite des Tiefdruckgebietes aufhalten sollten. Die Entscheidung fiel leicht, ab in den Süden und den Wind von Achtern genießen. Es wurden 3 schnelle und rauschende Segeltage, manchmal mit über 30 Knoten Wind = 7 Bft; aber von hinten. Also kein Problem für Crew und Mora. Nur die Wellenberge (Ralph schätzte sie auf 6 Meter, aber ich meine es wären gerade mal 3 gewesen 🙂 ) türmten sich doch ganz hoch. Sie hoben die mora sacht an und ließen sie mit der rauschenden Welle unterm Kiel wieder hinab. Immer wieder ein tolles Geräusch und so kamen wir in den Genus zeitweise mit 9 Knoten Speed auf der Welle zu surfen. Am Freitag, den 9.8. gut 200 sm vor unserem Ziel Muros wurde der Wind dann weniger und wir konnten gemütlich zum Ziel segeln. Durch den kleinen Umweg brauchten wir Insgesamt 8 Tage für 1019 sm und die Maschine lief nur 13 Stunden. Danach hieß es wieder Ausschlafen, Schiff Entsalzen, von innen und außen sauber machen und ein paar kleinere Reparaturen standen an. Aber vorher gab es erstmal ein leckeres spanisches Bier mit Tapas.

Und wie es nun mit uns und mora weiter geht erfahrt ihr hier im nächsten Bericht. 🙂

zurück im Trubel von Muros- zurück in unserem geliebten Galizien

ganz am linken Bildrand hat sich unsere mora versteckt, so liegt sie geschützt vor den vielen Seglern die hier täglich an- und ablegen 🙂

Ralph trägt an einigen Stellen am Rumpf neues Gelcoat auf – die Folgen vom Kontakt mit feindlichen Steganlagen aus massivem Beton 🙁

Terceira – Azoren

26.07.2019 bis 03.08.2019

Terceira heißt die Dritte, weil sie als 3. Insel der Azoren entdeckt wurde. Für uns ist sie die vierte von den insgesamt 9 bewohnten Inseln der Azoren.

Der Hafenmeister war wieder gut informiert uns so konnten wir an einem von Schwell verschonten Liegeplatz festmachen. Die Hauptstadt, Angra do Heroísmo, ist sehr lebhaft, touristisch und hatte als erste Stadt der Azoren das Stadtrecht bekommen. Wohl auch deshalb ist die Stadt seit 1983 Weltkulturerbe. Auch hier finden wir wieder die wunderbare portugiesische Kaffeekultur vor und die netten Kneipen in den engen, mit Kopfsteinpflaster belegten Gassen. Viele kleine bunt angemalte Kapellen und Häuser gibt es zu entdecken. Die Berufsgruppe der Maler und Anstreicher wird auf den Azoren garantiert nicht arbeitslos.

Mit dem Bus fuhren wir nach Praia da Vitória, eine weitere Hafenstadt. Dort ging es etwas beschaulicher zu und der Ort gefiel mir mit seinem ruhigem Flair wesentlich besser. Ich versuchte Ralph zu überreden uns nach Praia zu verlegen, aber er war wohl zu faul für die vielen Manöver an einem Tag. Dann halt nächstes Mal. 🙂

Um den Rest der Insel zu entdecken nahmen wir aber dann einen Leihwagen. Für 34€ am Tag war das auch akzeptabel und so konnten wir bequem das Landesinnere mit zwei berühmten Höhlen erkunden. Eine der Höhlen ist die „Algar do Carvao“ und man gelangt durch einen Vulkanschlot in die riesige Höhle. Die zweite Höhle ist die „Gruta do Natal“. Man durchkriecht hier einen Lavakanal und folgt den verschiedenen Lavaflüssen.  Alles ganz nett und informativ gemacht und  pro Person hat der Spaß 12€ für beide Höhlen gekostet. Ralph ist der Meinung dass es schönere Höhlen gibt. 🙁 Abseits der größeren Orte befinden sich wunderschöne Wälder und die von uns geliebten Hortensien an den Straßenrändern. Auf den Straßen kann es schon mal passieren, dass man durch ein paar Kühe ausgebremst wird. 🙂

Nach einer Woche auf Terceira ergab sich für uns ein Wetterfenster um zum europäischen Festland Richtung Spanien zu segeln. So mussten wir schweren Herzens Abschied von den Azoren nehmen. Es gefiel uns ausgesprochen gut hier und wir waren nicht zum letzten Mal da.

Den nächsten Eintrag gibt es dann aus Galizien…

den ersten Spaziergang unternehmen wir am Hausberg von Angra, dem Monte de Brazil

hier hat jemand mitten im Nirgendwo ein paar kleine Häuschen für Katzen gebaut – 🙂

 

wir treiben etwas Sport

Praja de Victoria

Angra do Heroismo

Vasco da Gama war auch schon hier

bei dieser Kirche stürzten im Jahr 1982 die beiden Glockentürme als Folge des schweren Erdbebens von 1980 ein

die Kirche im ehemaligen Kloster und heutigen Stadtmuseum von innen

der Stadtpark von Angra

die Tradition des Stierkampfes wird auf den Azoren noch heute gepflegt

Verkehrshindernisse 🙂

der Volkanschlot von unten

dunkel, kalt, feucht – und doch beeindruckend ; die Höhle Algar do Carvao

 

São Jorge – Azoren

19.07.2019 bis 26.07.2019

Am 19.07. meldeten wir uns beim Hafenmeister in Horta ab und gaben ihm unser neues Ziel São Jorge bekannt. Dies möchten die Marinero´s gerne wissen. Die 20 sm bis in den Hafen Velas konnten wir gut segeln und so meldeten wir uns am Nachmittag über Funk in der Marina an. Wir bekamen sofort einen Liegeplatz zugeteilt, welcher genau für unser Schiff passte. Dank der guten Vernetzung der Marinas auf den Azoren wusste der Hafenmeister über unsere Ankunft Bescheid und hatte einen Platz mit passender Breite für unsere Mora parat. Das ist Europa. Gut durchorganisiert und es klappt auch noch. 🙂

Die kleine gemütliche Hafenstadt Velas gefiel uns sofort. Es war ähnlich ruhig und beschaulichen wie auf der Isla Floras. Habe ich eigentlich schon erwähnt, wie sehr ich die vielen kleinen Kaffee‘s liebe? Man erhält für kleines Geld einen sehr guten Milchkaffee und leckere Teilchen. Ich liebe diese portugiesische Kaffeekultur! Man sitzt in den hübschen Fußgängerzonen oder an breiten Bürgersteigen und genießt seinen Galão mit einer kleinen Pastel de Nata. Das ist Genuss pur. 🙂

Aber dafür ist die Insel nicht berühmt, sondern wegen ihres Käses. Sie ist die Käseinsel. Flores ist die Blumeninsel und Faial ist die Seglerinsel.
São Jorge ist sehr langgestreckt. Überall gab es wieder die Hortensien am Wegesrand und an den Berghängen sieht man die vielen Kühe. São Jorge hat nämlich mehr Kühe als Einwohner. Auf unserer obligatorischen Inselrundfahrt besuchten wir eine der kleinen Käsefabriken, die nur für uns Beide eine Besichtigung machte. Anschließend durften wir natürlich die unterschiedlichen Reifegrade des Käses probieren und wir haben uns beim Fabrikverkauf mit einer kleinen Auswahl eingedeckt.

Besonders positiv ist uns auch hier wieder die tolle Infrastruktur und deren Sauberkeit aufgefallen. In den meisten Orten gibt es schöne Parkanlagen, tolle Naturschwimmbäder mit Sonnenschirmen und Süßwasserduschen. All diese Anlagen sind gepflegt, sauber, kostenfrei zur Benutzung durch alle und niemand würde hier auf die Idee kommen sie kaputt zu machen oder mit Graffiti zu beschmieren. 🙂 🙂 🙂

Wir waren eine Woche auf dieser wunderschönen Insel und werden sie auch wegen ihren lauten Vögel (Gelbschnabel Sturmtaucher) vermissen, die in der Nacht, laut Ralph, immer „Aua-Aua“ riefen.

Blick von Sao Jorge auf die Insel Pico mit gleichnamigem Berg

Im Inselinneren sind wieder viel Felder und Weiden mit Hortensien abgegrenzt

die kleinen Ortschaften sind in der Nähe des Ufers an teils sehr steilen Hängen errichtet

da wo es nicht zu steil ist wird Landwirtschaft betrieben

Besuch in einer Molkerei

eine Million Liter Milch werden hier täglich zu Käse verarbeitet

hier wird der Käse für 2 Tage gepresst bevor er für mindestens 3 Monate in die Reifekammern kommt

bei einem Gewicht von ca. 10 Kilogramm fällt das Lächeln nicht ganz so leicht 🙂

die Küste an der Nordseite der Insel

hinter dieser Mauer liegt der Friedhof

Machtspielchen

überall gibt es gut markierte Wanderwege

bei den Höhenunterschieden sollte man gut zu Fuss sein

 

Naturschwimmbad in Velas

da mach ich doch mal eine Pause vom Segeln 🙂

Sanitäranlagen in bestem Zustand, Sauber und das ganz ohne Eintritt

Park im Zentrum von Velas

wie so oft in Portugal gibt es wunderschöne Pflaster Arbeiten

Blick von der Einkaufsmeile zur Kirche

…jetzt habe ich mir aber eine Stärkung verdient!

LECKER!! 🙂

Schön wars im kleinem, gemütlichem Hafen von Velas!

 

 

Isla Faial – Azoren

13.07.2019 bis 19.07.2019

Es gibt 3 Dinge die ein jeder Segler nach einer Transatlantikrunde oder nach einer Weltumsegelung tun sollte; nach Horta segeln -das liegt sowie so auf dem Weg-
Im Peter Cafe Sport ein Bier trinken und ein Bild auf die Kaimauer malen.

Nachdem wir die beschauliche und gemütliche Isla del Flores ausgiebig genossen hatten setzten wir Segel zu der Insel Faial um die oben genannten 3 Dinge zu erledigen.
Die 130 sm hatten wir mit gutem Wind recht schnell hinter uns gebracht und am Samstag, den 13.7. morgens um 10 Uhr lagen wir am Steg in der großen Marina von Horta.
Was für ein Unterschied zu Flores: hier war es quirlig und lebhaft. Es gibt viele Kaffee‘s und Kneipen. Die Supermärkte sind gut gefüllt und fußläufig zu erreichen. Unsere Gasflasche konnten wir auffüllen lassen und es gibt allen erdenklichen Reparaturservice fürs Schiff. Aber außer einer Gastlandflagge speziell für die Azoren brauchten wir nichts.
Am Dienstag, den 16.7. organisierte Ralph einen Leihwagen für 50 €, sodass wir die Insel erkunden und eine schöne Wanderung rund um die große Caldeira in der Inselmitte unternehmen konnten. Der Krater hat einen Umfang von ca. 8 km und der Weg führt am Kraterrand entlang. Es gibt herrliche Ausblicke in die 400 Meter tiefer liegende Kratersohle , die mittlerweile, 400.000 Jahren nach dem letzten Ausbruch, mit vielen Pflanzen und Blumen bewachsen ist. Die Ausblicke in das weitläufige Umland sind nicht weniger imposant. Für die Wanderung brauchten wir mit Fotostopps und Ausblicke genießen 2,5 Stunden. Es lohnte sich.
Die ganzen Azoreninseln sind vulkanischen Ursprungs und so liegt ein Museumsbesuch über Vulkane auf dem Tagesprogramm. Auf Faial kann man sich im Museum am Ponta dos Capelinhos über Vulkane im Allgemeinen und über den Ausbruch des Capelinhos in den Jahren 1957/1958 informieren. Das Museum ist interessant gestaltet, besonderes dadurch das der letzte Ausbruch gerade mal 60 Jahre her ist und man den neuen Teil der Insel gut erkennen kann.
Für den letzten Tag auf der Insel machten wir einen Ausflug mit der Fähre zur Nachbarinsel Pico. Leider war es an diesem Tag sehr bewölkt, sodass wir den höchsten Berg Portugals mit 2.351 Meter nicht von dieser Insel aus sehen konnten. Wir nahmen einen Bus um nach Lajes do Pico zu kommen. Dort gibt es ein Walfangmuseum. Heute werden, Gott sei Dank, nur noch Walbeobachtungen angeboten und daran können die Inselbewohner viel mehr Geld verdienen.
Nach einer Woche ging es für uns weiter zur nächsten Insel São Jorge. Natürlich waren wir im Peter Cafe Sport und Ralph hat ein Bild auf die Kaimauer gemalt.

Mehr über unsere nächste Azoreninsel im nächsten Beitrag

gleich am Abend unserer Ankunft besuchten wir das wohl bekannteste Cafe in Seglerkreisen; das über 100 Jahre alte Peter Cafe Sport

Wimpel und Stander aus aller Herren Länder Ziehren Decken und Wände

Horta ist um einiges größer als Santa Cruz auf Flores

dies ist eine Walbeobachtungs Station, früher für die Walfänger und heute für die Touristen im Gebrauch

kein Wal in Sicht… 🙁

im Gegensatz zu Flores gibt es auf Fatal mehr Flachland

aber uns zieht es auf die Spitze der Insel bzw. zum Kraterrand

der Wanderweg geht immer am Kraterrand entlang

hier ist im Westen der Insel das unterirdische Museum über Vulkane angelegt

die Eingangshalle ist beeindruckend und das Museum liefert geballtes Wissen über Vulkane und besonders über die verschiedenen Ausbrüche auf den Azoren sowie die Folgen für die Bevölkerung

hier ist beim Ausbruch 1957/1958 die Insel um ein paar hundert Meter gewachsen

der untere Bereich des Leuchtturms wurde zum Teil durch den Ascheregen verschüttet

die Asche Schicht ist schon beeindruckend

Hafenmauern in der Marina Horta

der Künstler bei der Arbeit

einige der Crews kennen wir persönlich

die Kunst liegt im Auge des Betrachters 🙂 🙂 🙂

der Pico, der höchste Berg Portugals auf der gleichnamigen Insel

von Bootsbau Lehrlingen nachgebautes Walfangboot

hiermit wurde der Wal harpuniert

Original Walfangboot, man beachte die Größe des Unterkiefer eines Pottwals im Vordergrund

der Hauptgrund des Walfangs war das Öl, aber auch die Knochen und Zähne wurden verarbeitet

heute sind die Inseln der Azoren beliebt für die Beobachtung von Walen und Delfinen, und wem die 60 bis 70 € für eine Ausfahrt mit dem Boot zu viel sind, der findet hier eine günstige Alternative 🙂

Bermuda

07.06.2019 bis 16.06.2019

Das Ankerfeld von St. Georges, Bermudas war gut besucht. Weil unser Außenbordmotor nicht der schnellste ist, verlegten wir uns nach dem Einklarieren am Custom Steg in die Nähe vom Dinghi Dock vor Anker. Am nächsten Tag erkundeten wir das nähere Umfeld und der erste Eindruck von St. Georges war überaus positiv. Zu einem ist das Anlegen mit dem Beiboot umsonst, was nicht überall der Fall ist und das Dock war auch in einem guten Zustand.  Ein paar Schritte weiter gelangten wir auf dem Rathausplatz mit einem guten WiFi-Empfang, gemütlichen Bänken und Blumenkübeln ringsum und alten sehr gepflegten Häusern. Nirgendwo liegt Müll rum und wirklich alles ist sehr sauber.

St. Georges war die ehemalige Hauptstadt der Bermudas und lebt heute vom Tourismus. Es gibt viele exquisite Schmuckläden, viele Restaurants und eine kleine Shoppingmeile. Der einfache Segler aber holt sich sein Bier im Supermarkt, das Sixpack für 8,50$ und trifft sich auf dem Rathausplatz. Die Restaurantpreise kann sich keiner leisten. Ein einfaches Essen ( Burger) mit Getränken kann schnell 30 $ pro Person kosten. Ein Bier gibt es für 10$. 🙁 So kam es, dass wir mit der Crew der Mila am Sonntag auf einer kleinen Insel innerhalb der großen Bucht zum Grillen gefahren sind. Dort gab es einen Grillplatz, das Holz suchten wir uns auf der Insel und ein Grillfeuer war schnell entfacht. Das Fleisch kauften wir im Supermarkt, was zwar auch nicht günstig war, aber der gemütliche Abend war unbezahlbar.

Das Erkunden von St. Georges und Umgebung kann man problemlos zu Fuß erledigen. Es gibt Hinweisschilder zu allen in der Nähe befindlichen Attraktivitäten. In der Hauptsache alte Forts mit großen Kanonen, schöne kleine Strände und kleine Sträßchen. Alles ist sehr grün und mit vielen Blumen bewachsen. Außerdem gibt eine stillgelegte Bahntrasse auf der man wunderschön spazieren kann.

Für die weitere Umgebung und um mal in die Hauptstadt Hamilton zu gelangen kann man sich für 19$ ein Tagesticket kaufen und mit allen Bussen und Fähren den ganzen Tag auf der Insel Hin-und Herfahren. Das haben wir gemacht und es lohnt sich auf jeden Fall. Bermuda ist eine wunderbare Insel, sehr teuer zwar aber auf jeden Fall sehenswert.

Die große Bucht vor St. George liegt sehr ruhig, kein Schwell, das Wasser ist sauber wenn auch ein bisschen trüb. Aber man merkt, das wir weiter im Norden sind, das Wasser hat nur noch 22 Grad und die Temperaturen am Abend sind auch nur noch bei ca. 25 Grad. Auf dem gleichen Breitengrad wie Bermuda liegt in Europa Madeira. Langsam müssen wir uns wieder an die Kälte gewöhnen. Doch bevor es für uns ganz bitter wird geht es morgen an die Süd West Küste der Inseln um noch einmal mit Schildkröten zu Schwimmen und am Dienstag morgen wird schnell noch steuerfrei Getankt. Bei einer Abnahme von 950 Litern und mehr kommt der Tankwagen nach St. Georges an die Pier gefahren. Bei Mindermengen muss man mit dem Schiff  zu den Dock Yards im Süden fahren und kann dann mit der Steuerbefreiung vom Custom Office den Diesel zu unglaublich günstigen 66 Cent pro Liter Tanken. Ohne diesen Vorteil kostet der Liter 1,92 US$. Ein ganz besonderer Dank für diesen Tip geht an die Crew der Salmon! 🙂

Wie immer warten wir auf ein passendes Windfenster um weiter zu kommen. Der nächste lange Schlag von ca. 1.800 sm geht zu den Azoren und dort ist es für uns bitterkalt. 🙁 Am Dienstag den 18.6. sollte es losgehen. Die Reisedauer planen wir mit 2,5 bis 3 Wochen. Je nach Lage und Ausdehnung des Azorenhochs.

Wir werden von unterwegs per Satellitentelefon ein paar Zeilen über unseren Standort und die neuesten Ereignissen berichten.

Ankerfeld vor St. Georges

unsere mora mittendrin 🙂

pastellfarbene Häuser säumen die Strassen und Plätze von St. Georges

überall ist es sehr Sauber

es scheint als ob bei der Baugenehmigung die Farbe mitbestimmt wird, damit ein harmonisches Stadtbild entsteht. 🙂

die Grünflächen sind bestens gepflegt

die Dächer sind wegen der Hurrikan Gefahr alle verputzt, weis gestrichen und haben ein System zum Auffangen des Niederschlages, auf den Bermudas gibt es keine Flüsse und so wird jeder Tropfen Wasser gesammelt

traumhafte angelegte englische Gärten vor den Häusern

die Insel ist übersät mit öffentlichen Parkanlagen. und ALLE sind in einem Super Zustand und ohne einen Schnipsel Müll

die Stadthalle von St. Georges

Im Inneren der Stadthalle kann man die Einrichtung bewundern und sich in ein Besucher Buch eintragen

das Leben auf den Bermudas ist nicht billig! 750 Gramm Pasta von der heißen Theke im Supermarkt kosten 15 US$, da wird der Hunger ganz klein und eine Portion reicht locker für zwei 🙂

Kathedrale in der Hauptstadt Hamilton

Bermuda ist von unzähligen Felsen und dem nördlichsten Korallen Riff der Welt umgeben, ein natürlicher Schutzwall der Extra Klasse

die Engländer haben zusätzlich noch dutzende Forts zum Schutz der Inseln errichtet

Fort St. Catherine vom Wasser aus

Kanone im Fort Alexandra

diese Kanonen beschützen den Town Cut, die Einfahrt zur Ankerbucht vor St. Georges

und hier kann man wie Münchhausen auf der Kanonenkugel reiten oder die Reise zum Mond antreten… 🙂

da wir schon länger keine Leuchttürme mehr im Blog hatten kommt hier St. Davids Lighthouse

und hier Gibbs Hill Lighthouse

das ist die über 2 Meter hohe Fresnel Linse im Inneren von Gibbs Hill Lighthouse

gebaut im Jahr 1846 und heute noch immer im Dienst der Seefahrt aktiv

das Ausblick von Gibbs Hill erinnert ein bisschen an die schwedischen Schären

die Bermudas sind erstaunlich dicht besiedelt, die Gegend scheint allgemein beliebt zu sein 🙂

Anzeige am Turm der Stadthalle von Hamilton; wer braucht schon eine Uhrzeit wenn er weiß von wo der Wind weht!